Tag 15: Kopenhagen

Ein bisschen wehmütig verließ ich heute Morgen meine Unterkunft in Stockholm. Das hatte zwei Gründe, denn zum einen neigt sich meine Reise nun dem Ende entgegen, zum anderen habe ich mich doch ein wenig in dieses süße kleine Häuschen verguckt, und ich wäre gern noch etwas länger geblieben. Aber vielleicht komme ich einfach nochmal wieder 🙂

Jetzt genieße ich erstmal noch die letzten Tage in Kopenhagen. Und ich muss sagen, diese Stadt hat es mir auf Anhieb angetan. Ich kam am Nachmittag hier an und machte mich dann erstmal mit dem Bus auf den Weg in meine Unterkunft. Von dort aus mietete ich mir dann direkt ein Fahrrad. Denn ich bin schließlich in DER Fahrradstadt schlechthin. Im Internet stieß ich auf den Verleihservice „Donkey Republic“, bei dem man so ziemlich an jeder Ecke in der Stadt ein Rad per Knopfdruck auf dem Handy mieten kann. Und das für skandinavische Verhältnisse sehr günstige 13€ am Tag. Man wählt in der App einfach seinen aktuellen Standort und dann wird einem angezeigt, wo überall freie Fahrräder stehen. Man sucht sich eines davon aus, schaltet es frei und los geht der Spaß. Jedes Rad hat hier übrigens einen Namen (die Skandinavier geben ihren Gegenständen offenbar gern Namen). Ich bin momentan zum Beispiel mit Melissa unterwegs.

Mit diesem Prachtstück düste ich dann zum Nyhavn, dem wohl bekanntesten Stadtteil bzw. Hafen Kopenhagens. Es gibt wohl keine Postkarte, die ohne ein Bild der bunten Häuserreihe auskommt, und so habe auch ich mich natürlich von diesem typischen Touristenmagneten anziehen lassen. Die Gebäude stammen überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Heute reihen sich darin schicke Cafés und Restaurants aneinander, und Straßenmusiker sorgen für ein gemütliches Ambiente. Übrigens soll der Schriftsteller Hans Christian Andersen (z.B. „Die Prinzessin auf der Erbse“) hier über 20 Jahre lang in zwei verschiedenen Häusern gewohnt haben.



Nachdem ich dann noch eine Weile mit dem Rad durch die Stadt gefahren bin, war es auch schon langsam Zeit fürs Abendessen. Im Internet bin ich des öfteren auf das Restaurant mother gestoßen, das auch von einigen Bloggern empfohlen wird und in dem es sehr leckere Pizza mit regionalen Zutaten aus dem Steinofen geben soll. Der Teig wird hier statt normalem Wasser und Salz übrigens mit Meerwasser gemacht, was ich ganz spannend finde. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen und so genoss ich draußen in der Sonne sitzend eine leckere Margherita.

Den morgigen Tag werde ich dann hoffentlich nochmal so richtig ausnutzen und euch auch wieder mit ein paar mehr Fotos versorgen können.

Bis dahin, eure Bella.

7 Kommentare

  1. Beim Nyhavn werde ich richtig wehmütig. Es ist so schön dort. Und du hast ja wieder mal super Wetter! Klasse Fotos! Genieß nochmal alles schön und liebe Grüße an Melissa 😉

  2. Bei den Bildern freue ich mich bereits jetzt über deinen nächsten Beitrag über Kopenhagen :). Das macht wirklich Lust nach mehr :)! Ich glaube es wird immer wahrscheinlicher, dass wir nächstes Jahr im Norden Urlaub machen – genieß deinen letzten Tag auf jeden Fall noch ausgiebig!

  3. So„ Prinzessin auf der Erbse „ 🙂 geniess die letzten Stunden in Kopenhagen noch in vollen Zügen bevor es wieder nach Hause geht ! Mama sagt Du sollst einfach da bleiben , Sie zieht dann hinterher ! Du hast uns mit Deinen Fotos und Kommentaren Skandinavien so schmackhaft gemacht ,das wir da irgendwann auch mal hin müüssen !!! 🙂
    Wir wünschen Dir eine gute Rückreise und freuen uns schon riesig auf unser Wiedersehen ! 🙂

    • So, ihr Schöpfer der Prinzessin auf der Erbse 😀 Skandinavien ist auf jeden Fall das Richtige für euch, da bin ich mir sicher. Freue mich auch auf euch!

  4. Ach wie schön, ich muss sagen, dass ich total begeistert bin und wir jetzt schon überlegen, ob unsere nächste größere Reise nach Schweden oder nach Dänemark gehen soll. Deine Bilder sind super schön! Und, war die Pizza so gut wie gedacht? Ach, ich freu mich schonn, wenn wir uns sehen und du mir noch ganz viel mehr berichtest. 🙂

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