Luxemburg – Gibraltar des Nordens

Luxemburg ist eine Stadt der Kontraste. Einmalige Geschichte erlebt man neben beeindruckender Modernität, lokalen Charme genauso wie internationales Flair, Groß und Klein, Berge und Täler … das zweitkleinste Land der EU und das heute einzige Großherzogtum der Welt bietet in seiner Hauptstadt all das auf kleinstem Raum. Am Ende des Sommers konnte ich dort bei bestem Wetter mit meiner Freundin Franzi ein paar wunderschöne, entspannte und interessante Tage verbringen.

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An unserem ersten Tag verschafften wir uns erstmal einen Überblick und konnten uns direkt von der Vielfältigkeit und der Schönheit der Stadt überzeugen. Ein Flohmarkt sorgte für reichlich Leben in der Stadt, doch die Orientierung fiel von Anfang an leicht, denn die Größe Luxemburgs ist überschaubar und gemütlich.

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Am nächsten Morgen wurden wir von einem dichten Nebel begrüßt, der über der Stadt hing. Noch während des Frühstücks verzog dieser sich jedoch und machte wieder einem wolkenlosen Himmel Platz. So konnten wir auf einem HopOn-HopOff-Bus eine Rundfahrt insbesondere durch den modernen Teil der Stadt mit zahlreichen Gebäuden europäischer Institutionen genießen und auf einer Fahrt mit dem Pétrusse-Express in das dörflich anmutende Tal eintauchen, das von den Flüssen Alzette und Pétrusse in tausenden von Jahren geformt wurde.

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Die Kasematten sind eine riesige Befestigungsanlage, die zum Teil für Besucher zugänglich ist. Dieses überwältigende Netz unterirdischer Gänge ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und diente seit dem späten Mittelalter zur Verteidigung der Stadt und als Herberge für Krieger. Die dicken Mauern boten uns bei 30° im Schatten außerdem eine willkommene Abkühlung. Beim Auf- und Abstieg der zahlreichen Treppen kamen wir aber auch schnell wieder ins Schwitzen ;-).

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Nach unserem Frühstück am letzten Tag zog es uns in die Natur. Ein Teil des Tals, das die Stadt durchzieht, bestehst aus einem großen Park. Dort spazierten wir durchs Grüne und genossen die Sonne. Danach warfen wir noch ein letztes Mal einen Blick auf die tolle Kulisse mit dem burgähnlicher Turm, der zum Gebäude der Staatssparkasse gehört. Ein ziemlich nobler Bau für eine Bank. Bedenkt man aber, dass die Einwohner Luxemburgs das höchste jährliche pro-Kopf-Einkommen der Welt haben, dann passt das irgendwie doch ganz gut zusammen. 😉

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Vom Bahnhof ging es dann mit dem Regionalzug weiter nach Trier, der zweiten Station unserer Reise. Dazu gibt es hier in den nächsten Tagen dann ebenfalls einen Bericht.

Lasst mir so lange gerne einen Kommentar da, wie euch der Einblick in Luxemburg gefallen hat.

Bis dann, eure Bella.

3 Kommentare

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