Erste Eindrücke.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Seit meiner Ankunft am Sonntag ist schon so viel passiert. Um es kurz zu machen: der Flug war sehr anstrengend, die Fahrt vom Flughafen in LA zu meiner Gastfamilie in Santa Barbara noch mehr und gegen 20Uhr amerikanischer Zeit bin ich bereits halbtot ins Bett gefallen. Als ich 00:13Uhr das erste Mal aufgewacht bin und realisiert habe, dass ich in Amerika bin, während in Deutschland um 09:13Uhr am Montagmorgen vermutlich alle ihrem geregelten Alltag nachgehen, war das ein ziemlich komisches Gefühl und ein bisschen habe ich mir gewünscht, ebenfalls diesen gewöhnlichen Alltag zu erleben. Ich habe mich dann aber doch lieber dafür entschieden, erstmal noch ein bisschen weiter zu schlafen 😉
Am Montag war in Amerika Labor Day und demzufolge noch keine Schule. Ich konnte also ausschlafen und bin nach dem Frühstück mit meiner Gastmutter Connie ein paar Dinge einkaufen gefahren. Connie ist schätzungsweise Ende 60 und seit einem Jahr im Ruhestand. Sie ist sehr freundlich und aufgeschlossen und bis jetzt würde ich sagen, dass ich mit ihr einen sehr guten Fang gemacht habe. Später haben wir ihren Sohn Gerry und dessen Tochter Lacy (10) besucht. Auch das sind verdammt nette Leute und ich habe schnell festgestellt, dass die Amerikaner sehr stolz auf ihre Familie und ihr Zuhause sind. Außerdem sind sie sehr kontaktfreudig, locker und interessiert an ihren Mitmenschen. Wir sind gemeinsam zum Mittagessen gefahren und danach haben mir die drei ein paar erste Dinge in Santa Barbara gezeigt. Wir haben eine kleine Runde über den Stearns Wharf gedreht (ein Pier am Hauptstrand von Santa Barbara) und sind zu einem Aussichtspunkt im Mission Canyon gefahren. at stearns wharf                                            Blick vom Stearns Wharf auf den West Beach

view from franceschi parkBlick vom Franceschi Park auf Santa Barbara (am Horizont: Channel Island)

Heute war dann der erste Tag in der Schule. Das war ziemlich aufregend, denn ich musste das erste Mal den Bus nach Downtown nehmen und die richtige Haltestelle finden. Das hat aber alles bestens funktioniert. In der Schule habe ich dann gleich ein paar Leute getroffen, die ich bereits aus dem Internet oder vom Flug kannte. Es sind sehr viele Leute aus der Schweiz hier und mit einigen Mädels davon habe ich mich direkt super gut verstanden. Der richtige Unterricht geht dann morgen los – heute ging es hauptsächlich um organisatorische Dinge und darum, die Schule, die Mitarbeiter, die Umgebung und die anderen Schüler besser kennen zu lernen. Nach der Schule war ich direkt mit ein paar Leuten etwas essen und eine amerikanische SIM-Karte kaufen. Ansonsten sind wir noch ein wenig die State Street – die Haupteinkaufsstraße in der Innenstadt – entlang geschlendert. Die Architektur dort ist wunderschön und erinnert mich sehr an Spanien. Und es gibt jede Menge großartiger Geschäfte. 😀

paseo nuevo

Paseo Nuevo – eine Shopping Mall im Herzen der Stadt

school starbucks

einige nette Leute und die Mädels, mit denen ich den Nachmittag verbracht habe (Katy, Isabelle und Zora) – ich glaube wir werden noch eine sehr gute Zeit zusammen haben

Wie ihr seht geht es mir hier sehr gut und nachdem ich die ersten Kontakte geschlossen und mich ein wenig eingelebt habe fühle ich mich sehr gut und kein bisschen einsam oder fremd. Jetzt muss ich nur noch zusehen, dass ich nicht jeden Morgen um 5:00Uhr hellwach bin. 😉

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Lesson’s Learned:
skunk = Stinktier
tailgater = Drängler (im Straßenverkehr)
napkin = Serviette
garbage disposer = zerkleinert Essensreste in der Küchenspüle
& die Amerikaner scheinen vorrangig Toyota und Hyundai zu fahren ( fast keine Spur von VW 😀 )

bus stop

5 Kommentare

  1. Es freut mich sehr von dir zu hören und an deinen ersten Eindrücken teilhaben zu können. Das schaut alles so wunderbar aus. Wünsche dir eine wunderschöne Zeit und freue mich auf den nächste schönen Bericht! 😉 Hab eine tolle Zeit…

  2. Das sieht ja traumhaft schön aus bei dir Isa 😉 Habe eben deine ersten Eindrücke in der Mittagspause gelesen und wünsche mich da auch gerade hin =D Viel Spaß weiterhin :-*

  3. Es ist ein super Gefühl zu sehen, wie gut Du von der Gastfamilie aufgenommen wurdest und was Du in so kurzer Zeit schon alles gesehen hast.
    Zusammen mit den anderen Mädels wirst Du bestimmt noch viel Spaß haben.
    Ich warte schon auf den Eintrag ,wann Du das erste mal im Pacific baden warst !? 🙂

    Viel Spaß weiterhin !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Ich war sogar schon im Pazifik baden, nämlich am Mittwoch 🙂 🙂 Aber die Wellen sind ziemlich hoch, das ist nicht ganz ungefährlich. Fotos folgen :*

  4. Hallo mein kleines großes Mädchen. Nun bist du so weit weg und durch deine schönen fotos und Berichte bist du mir doch so nah.ich freue mich, dass dich dieses doch so andere land so zu faszinieren scheint und in den bann zieht wie papa und mich.geniess jeden Augenblick, diese zeit wird immer in deinen erinnerungen bleiben.drueck dich ganz doll.mamsi

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